Zivilcourage einer Frau mitten in Berlin und was dann geschah…


Eine interessante Geschichte, die sich in Berlin abgespielt hat, beobachtet, fotografiert und beschrieben von einem aufmerksamen Beobachter.


Quelle: Urs1798’s Weblog

Ich mußte mal wieder raus, mir Leute anschauen , etwas durch die Stadt laufen, Malmotive suchen, um meine Kreativität wiederzufinden. Irgendwann bin ich am Brandenburger Tor gelandet, habe mich umgeschaut und einige weniger interessante Fotos gemacht… Ich habe mir eine freie Bank gesucht, mich weiter nach Motiven umgesehen und auf  interessante Menschen, etc. gewartet. Eine  ältere Dame fiel mir auf, sie nähte an einem größeren Stück Stoff und hatte auch irgendwelche Holzleisten  an ihre Sitzbank gelehnt…Das hat mich etwas neugierig gemacht und ich bin weiter sitzen geblieben. Mal schauen…


Ein Polizeiwagen stand eine Weile herum, entfernte sich nach einer kurzen Weile, wahrscheinlich Routinekontrollen am Pariser Platz. Ab und zu tauchte er wieder auf und drehte eine weitere Runde. Gegenüber fanden sich ein paar Kinder und Jugendliche ein, machten mit einem „Getthoblaster“ laute Musik und  gaben eine Streetperformance, eine Mischung aus Break- und  Streetdance. Ob sie dabei Geld gesammelt haben, konnte ich aus der Entfernung nicht sehen.  Inzwischen hatte die bereits erwähnte Dame die Holzleisten zusammenmontiert und daran ein Stofftransparent befestigt,  sie blieb aber auf iher Bank sitzen, das Transparent(?)  in Richtung der Hotelterrasse vom Adlon gerichtet. Ein Polizist mit einer Getränkekanne lief vorbei  in Richtung Brandenburger Tor, er beachtete die Frau nicht. Überall Massen von Touristen,  Gruppenstadtführungen, meist in englischer Sprache. Eine Gemeinsamkeit war vielleicht das obligatorische Foto mit Brandenburger Tor. Schulklassen kamen aus der Akademie der Künste heraus, passierten die ältere Frau mit ihrem Transparent, besondere Reaktionen sind mir nicht aufgefallen. In einiger Entfernung stand eine rote Pferdekutsche , schwarze stämmige Pferde waren angeschirrt, die Kutscherin trug  einen schwarzen Zylinder( dunkelrote Bluse, schwarze Weste). Ein Berliner Bär lief ebenfalls herum, bestimmt ganz schön heiß unter dem Kunstpelz. Um die Pferde in der prallen Sonne hat es mir leid getan, weit und breit kein Schatten. Inzwischen war meine Neugierde übergroß, was steht auf dem Stofftransparent . Also  bin ich hingegangen, habe die Frau umrundet und ein paar Fotos gemacht.


Den ganzen Artikel mit vielen Fotos, auch einem Foto mit dem Stofftransparent der Frau und wie sich die Geschichte dann weiter entwickelte und wer womöglich versuchte, diese Frau lächerlich zu machen liest du bei Urs1798’s Weblog.



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