Zensur


Vieles, was Du hier findest, hast Du vermutlich noch nie gesehen oder gehört. Diese Informationen werden von den Mainstreammedien einfach ignoriert.

Meist aber werden sie bewußt unterdrückt, wie Du hier lesen kannst… (gut versteckt bei Focus Money online)

Oder diese Medien schreiben oder senden, was politisch „gewünscht“ ist, wobei unsere staatlichen Institutionen es gern sehen, wenn sie sogar von ihnen selbst produzierte Beiträge „unterbringen“ können. Von ihnen selbst produziert bedeutet hierbei allerdings, dass eine PR-Agentur diese Arbeit übernahm. Bezahlt von unseren Steuergeldern.

Das müßte dann wohl als verbotene politische Werbung eingestuft werden, wie ich dem folgenden Video entnahm.

Verbotene politische Werbung in Deutschland

Das nur zum Thema „freie Presse“ oder „journalistische Freiheit“.

Nach meiner Meinung sind das auch Formen der Zensur.

Darum bin ich sehr froh, dass dies immer mehr Menschen aufgefallen ist und immer noch auffällt.

Weil die Medien uns Informationen vorenthalten, veröffentlicht u.a. eine kalifornische Universität jedes Jahr eine Rangliste der wichtigsten Meldungen, die die amerikanischen Medien nicht publizierten. Diese Liste nennt sich „zensierte Projekte“ (www.projectcensored.org) und wird mit viel Aufwand von Experten und Studenten der Sonoma State University zusammengestellt. Knapp tausend Berichte aus aller Welt werden so auf ihre Wichtigkeit und die Beachtung geprüft, die sie von den US-Medien erhielten. Die fünfundzwanzig offensichtlichsten Beispiele von Medienzensur werden dann im aktuellen Jahrbuch veröffentlicht.

Auch unsere Gesellschaft, wir alle(!) haben ein Anrecht auf unzensierte Berichterstattung. Denn auch uns unterschlagen die Medien jährlich viele, mal mehr, mal weniger existenziell wichtige Informationen. Dafür gibt es zunehmend handfeste Beweise. Teils bewusst teils unbewusst(?), werden der Öffentlichkeit zahllose Veröffentlichungen oder Gegendarstellungen einfach vorenthalten. Kein Mensch, kein Politiker, kein Wirtschaftsmagnat und auch keine Regierung hat ein Recht, so gewichtige Gegendarstellungen vorzuenthalten, die uns als Gesamtbevölkerung betreffen, denn wir besitzen ein volles Informationsrecht.

Inzwischen gibt es sogar eine Anti-Zensur-Koalition (AZK), welche bereits einige öffentliche Veranstaltungen mit fast durchweg – wie ich meine – hochkarätigen Referenten durchgeführt hat.

Ich meine, es ist egal, ob man manche Themen  zu „schwach“ oder undifferenziert findet oder Probleme mit dem Referenten hat, wichtig ist nur, dass jede/r selbst entscheiden kann, was er davon mitnimmt. Nur so kann Mensch lernen, seinen eigenen Kopf zu gebrauchen.

Was will die AZK? Den Flyer dazu gibt es H I E R.

Auf den Seiten der AZK findest Du die Vorträge, die Du entweder online anschauen oder herunterladen kannst.

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Hier nun ein Interview von Bandmitgliedern einer Musikgruppe.

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Die Bandbreite: Interview auf der AZK

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Ein Artikel auf meiner Seite zur Zensur.

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Z D F – Video zum Thema Zensur:

Elektrischer Reporter – Gesperrt, gefiltert, abgeklemmt: Das unfreie Netz

[flv]http://www.blinkenfilme.de/elr/020/ELR_020.mp4[/flv]

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Nachtrag März 2010

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Ein Artikel bei Gulli.de:

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Die US-Regierung will offenbar ihre Internet-Politik grundlegend umstellen. Mit dem bisher propagierten – wenn auch nicht immer befolgten – Grundsatz „lasst das Internet in Ruhe“ soll ein für alle Mal Schluss sein.

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// <![CDATA[
//<![CDATA[
var m3_u = (location.protocol=='https:'?'https://kapital.gulli.com/www/delivery/ajs.php&#039;:'http://kapital.gulli.com/www/delivery/ajs.php&#039;);
var m3_r = Math.floor(Math.random()*99999999999);
if (!document.MAX_used) document.MAX_used = ',';
document.write ("“);
//
// ]]>

Laut dem stellvertretenden Finanzminister Larry Strickling wird es zukünftig eine „Internet Policy 3.0“ geben. Um diese zu definieren, soll es Diskussionen zwischen der US-Regierung, ausländischen Regierungen und wichtigen Vertretern des Internets geben. Dabei soll es um Themen wie Privatsphäre, Kinder- und Jugendschutz, IT-Sicherheit, Urheberrechtsschutz und die Steuerung des Internets („Internet governance“) gehen. Die Verantwortlichen erklärten, das Resultat dieser Verhandlungen sei „flexibel“, würden aber wahrscheinlich in Empfehlungen für zukünftige Gesetzgebung resultieren.

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Früher hatte die US-Regierung verhältnismäßig wenig in das Wachstum des Internet eingegriffen – eine Tatsache, die, so sagen viele Experten, das immense Wachstum des zunächst für akademische Zwecke konzipierten Netzes sehr gefördert hat. Nun aber, so die US-Politiker, gebe es im Internet zahlreiche Probleme, die ein stärkeres Eingreifen der Regierung nötig machten. Strickling erklärte, da das Internet mittlerweile auch viel für soziale und geschäftliche Zwecke genutzt werde, müsse man „Regeln ernster nehmen„.

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Experten weisen darauf hin, dass die Tendenz, die Internet-Nutzung der Menschen stärker zu kontrollieren und zu reglementieren, Teil eines globalen Trends ist. Auch in Europa wird vielfach eine derartige Strategie verfolgt.

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Nachtrag Mai 2010:

Google und Zensur

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Ein Interview bei Gulli.de mit einem kritischen Polizisten:

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Kritische Polizisten: Überwachung, ELENA & Schwarz-Gelb

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Deutsche Zensurregeln – Von „Abmahnung“ bis „Zensur“

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Ministerpräsidenten beschließen Jugendmedienschutzstaatsvertrag

Es soll Öffnungszeiten für Webseiten geben und eine generelle Verpflichtung, für Kinder bis 12 bedenkliche Inhalte zu kennzeichnen…

Wie wird „bedenklich“ definiert, ab wann ist der Inhalt dies?

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Eine Antwort zu Zensur

  1. Pingback: K U L I S S E N R I S S » Lug und Betrug und Zensur, damit es keiner merkt

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